Gewinner des Peter Hans Hofschneider-Recherchepreises für Wissenschafts- und Medizinjournalismus:

Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten und geplante Rechercheprojekte aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, welche sowohl durch eine saubere Darstellung wissenschaftlicher Fakten als auch durch die Recherche politischer, wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Hintergründe überzeugen. Ausdrücklich erwünscht sind journalistische Beiträge, die Struktur und Funktion von Selbstkontrolle und Qualitätssicherung in der Wissenschaft in konstruktiver Weise beleuchten.

Der Peter Hans Hofschneider für Wissenschafts- und Medizinjournalismus wird von der Stiftung experimentelle Biomedizin vergeben. Zweck des Preises ist die Förderung besonderer Rechercheleistungen und -projekte im Wissenschafts- und Medizinjournalismus.


Teilnahmebedingungen
Eingereicht werden können pro Autor maximal zwei Arbeiten, die im Vorjahr oder im aktuellen Kalenderjahr in einem deutschsprachigen Medium in der Schweiz, in Österreich oder in Deutschland veröffentlich wurden. Die Arbeiten können von einem einzelnen Bewerber oder einem Rechercheteam eingereicht werden. Entscheidend ist neben der oben umschriebenen Rechercheleistung auch die allgemeinverständliche und professionelle Darstellung des Themas. Neben den bereits veröffentlichten Arbeiten fließt in die Bewertung der Jury auch das eingereichte Recherchekonzept für eine künftige Veröffentlichung ein (siehe auch unter «Bewerbungen»).


Preis
Der Peter Hans Hofschneider für Wissenschafts- und Medizinjournalismus ist mit einem Betrag von CHF 20'000.00 dotiert, welcher in Form eines zweckgebundenen Recherchestipendiums (inklusive persönliches Honorar sowie Reise- und Sachkosten) ausgerichtet wird. Mit der Vergabe dieses Preises soll den Preisträgern die Möglichkeit gegeben werden, aufwändige Rechercheprojekte zu verwirklichen, die in einem allgemein üblichen Zeit- und Kostenrahmen einer Redaktion oder eines freien Journalisten nicht oder nur schwer realisiert werden könnten.


Bewerbungen
Beiträge müssen wie folgt eingereicht werden:
  • Beiträge aus Printmedien
    Auf einer kopierfähigen Vorlage (maximal DIN A3-Format)
    Original Zeitungs-/Zeitschriftenausschnitt, versehen mit Titel der Zeitung/Zeitschrift, Ausgabennummer und Erscheinungsdatum, oder Archivausdrucke mit einer Kopie des erschienenen Artikels.
  • Beiträge aus elektronischen Medien
    Auf einer DVD zusammen mit einer kopierfähigen Abschrift des gesendeten Wortanteils.
  • Weitere benötigte Bewerbungsunterlagen:
    Kurzdarstellung des Recherchehintergrunds der bereits veröffentlichten Arbeiten (Relevanz des Themas etc.; maximal 700 Zeichen);
    Kurzlebenslauf;
    Möglichst präzise Rechercheskizze und Beschreibung eines künftigen Rechercheprojekts (inklusive Zeit- und Kostenplan), das mit Hilfe des Recherchestipendiums realisiert werden soll (maximal 10'000 Zeichen).
Nur in dieser Form eingereichte Arbeiten können berücksichtigt werden.
Die Frist zur Einreichung der Bewerbung endet am 15. Dezember 2016 (Datum des Poststempels).


Jury
  • Julia Stein (netzwerk recherche);
  • Volker Stollorz (langjähriger Autor der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung/ehem. Vorstand Wissenschaftspressekonferenz);
  • Prof. Dr. Eberhard Hildt (Universitätsklinikum Kiel);
  • Prof. Dr. Michael Stürzl (Universitätsklinikum Erlangen);
  • Prof. Dr. Sabine Werner (ETH Zürich);
  • Prof. Holger Wormer (Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus Universität Dortmund).

Im Einzelfall kann die Jury weitere Journalisten und Wissenschaftler als Gutachter hinzuziehen.
Die Jury unterstützt die Preisträger zusammen mit weiteren Mentoren der netzwerk recherche bei der Realisierung und der zeitnahen Veröffentlichung des geförderten Rechercheprojekts.


Ausschreibung und Preisverleihung
Die Ausschreibung des Peter Hans Hofschneider für Wissenschafts- und Medizinjournalismus erfolgt im Frühjahr/Sommer eines jeden Jahres. Die Preisträger werden bei einem wissenschaftlichen Symposium der Stiftung experimentelle Biomedizin oder bei der Jahrestagung des netzwerk recherche in Hamburg bekannt gegeben.


Hintergrund des Preises
Der Preis wird von der Stiftung experimentelle Biomedizin (Zürich) ausgeschrieben zu Ehren von Prof. Dr. Dr. Peter Hans Hofschneider (14.02.1929 - 23.07.2004), des ehemaligen Direktors des Max-Planck-Instituts für Biochemie, der sich Zeit seines Lebens nicht nur für exzellente Wissenschaft, sondern auch für eine kritische öffentliche Auseinandersetzung mit möglichen Fehlern und Folgen wissenschaftlicher Forschung eingesetzt hat.


Adresse
Stiftung experimentelle Biomedizin
c/o Bratschi Wiederkehr & Buob AG
Bahnhofstrasse 70
Postfach
CH-8021 Zürich/Schweiz

Tel.: +41 (58) 258 10 00

E-Mail: info@experimentelle-biomedizin.ch
Homepage: www.experimentelle-biomedizin.ch

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die eingereichten Rechercheskizzen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.


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